Eine gute Strategie führt im täglichen Leben, wie auch beim erfüllenden Sex, zum Erfolg. Das ist eine altbekannte Tatsache. Allerdings ist bei der Ausarbeitung einer wohldurchdachten Taktik die richtige Wahl der Planungskriterien von entscheidender Bedeutung. Und dabei kann man sich offenbar sich leicht vertun, wenn man einer aktuellen Umfrage des Politmagazins „Cicero“ Glauben schenkt.
Denn mal ehrlich: Wer hätte schon ernsthaft vermutet, dass das Wahlverhalten oder die Parteizugehörigkeit der Deutschen in irgendeiner Weise Einfluss darauf haben könnte, wie viel Spaß man mit einem Menschen im Bett erwarten kann? Aber genau zu diesem Ergebnis kommt die Untersuchung der renommierten Quelle. Nicht nur herkömmliche Dinge wie Aussehen, Sympathie oder Humor sollen uns zielsicher zum geeigneten Sexpartner führen. Nein – zeig mir dein Parteibuch und ich sage dir, wie du fickst, ist das neue Motto!
Darüber hinaus überraschen die Resultate auch im Bezug darauf, welche politische Färbung Indikator für bestimmte erotische Eigenschaften und auch das Verständnis von Treue in der Partnerschaft ist.
Aber lesen Sie selbst: Den Liberalen, die zudem sexuell am aktivsten sind, ist Treue am Wichtigsten. Stolze 2,1 Mal pro Woche vögelt der FDP-Anhänger im Durchschnitt mit dem eigenen Partner. Und nur knapp jeder zweite Liberale kann sich einen Seitensprung überhaupt vorstellen. Nicht weniger befremdlich sind auch die Befragungsergebnisse bei den Christdemokraten. Mit 1,8 wöchentlichen sexuellen Betätigungen liegen die CDU-Wähler zwar auf Platz 2 der Aktivitätsskala. Allerdings gaben fast 55 Prozent der gläubigen Katholiken an, dass dafür gern auch mal ein anderer Sexpartner infrage kommt. Menschen, die sich der SPD oder den Grünen nahe fühlen, bevölkern in puncto Häufigkeit beim Matratzensport das Mittelfeld der heißen Sexstatistik und sind im Bezug auf Treue das Schlusslicht. Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht wer mit einem bess´ren Parteibuch findet.
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